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04. Februar 2012

Berufsbild Mediamatiker/in

Berufs- und Tätigkeitsbeschreibung

Mediamatikerinnen und Mediamatiker gestalten und produzieren Internetbeiträge und Prospekte unter Einsatz von allen verfügbaren Medien. Sie aktualisieren zum Beispiel die Homepage von Unternehmen mit Bildern, Filmen, Musik und Sprache, wobei sie diese auch gleich selber aufnehmen und aufbereiten. Sie wirken auch im Informatik-Support mit, fertigen Präsentationen und Dokumentationen an und sind auch in der Administration und Betriebswirtschaft tätig. Dank ihrer breiten Ausbildung, ihrer Kreativität und ihren Sprachkenntnissen in Deutsch, Französisch und Englisch finden Sie Stellen in allen Wirtschaftszweigen. Sie können im Multimedia-Management, in der Kommunikation, im Verkauf oder Marketing aber auch in kaufmännischen Tätigkeiten ihren Platz finden oder sich weiterbilden. Mediamatikerinnen und Mediamatiker werden in der Zukunft immer wichtiger. Durch das Verschmelzen von Telefonie, Computertechnik und Video- und Audiotechnik zeichnen sich immer neue Anwendungsmöglichkeiten ab. Das macht den Beruf spannend und bringt gute Chancen für eine sehr gute Karriere.

Voraussetzungen

  • Abgeschlossene Volksschule, oberste Stufe (Sek A)
  • Interesse und gute Leistungen in der Kreativität, Mathematik und in den Sprachen Deutsch, Französisch und Englisch.

Berufsanforderungen

  • Geistige Flexibilität
  • Abstrakt-logisches Denkvermögen
  • Kreativität
  • Technisches Verständnis
  • Organisationstalent
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Besonderes Einfühlungsvermögen
  • Vielseitigkeit
  • Konzentrationsfähigkeit

Ausbildung

In den ersten beiden Bildungsjahren ist der schulische Anteil hoch, im dritten und vierten Bildungsjahr wird Gewicht auf Projekte aus der Praxis gelegt.

Dauer der Lehre: 4 Jahre

Praktische Ausbildung: Als Lehrbetriebe kommen Firmen aus allen Wirtschaftszweigen in Frage. Die Ausbildung im Betrieb wird ergänzt durch überbetriebliche Einführungskurse.

Schulische Ausbildung: Der Unterricht findet an der Berufsfach-, der Berufsmittelschule und in den überbetrieblichen Kursen statt. Der Anteil der schulischen Bildung beträgt im Durchschnitt zwei Tage pro Woche. Der Anteil der überbetrieblichen Bildung beträgt 26 Tage.

Abschluss: Das Qualifikationsverfahren besteht aus drei Fachnoten: Allgemeinbildung, Berufskundekenntnisse und die individuelle Praxisarbeit (IPA) von 80 Stunden im Betrieb.

Arbeits- und Berufsverhältnisse

Durch die gezielte Förderung von berufsübergreifenden Fähigkeiten in der Lehre und durch Grundwissen in den Bereichen Technik, Gestaltung und Betriebswirtschaft sind Mediamatiker/-innen fähig verbindend und vernetzt zu denken und zu handeln. Sie sind wertvolle Partner im Kommunikationswesen, in Schnittstellenbereichen der Fachabteilungen zur Informatik und in dieser selbst und sie nehmen somit eine wichtige Rolle in unserer Kommunikationsgesellschaft wahr.

Weiterbildung

Ständige Weiterbildung in Kursen und durch Literaturstudium ist notwendig.

Berufsprüfung als Techno-Polygraf/in, Berater/in für interaktive Medien, typografische Medien-Gestalter/in, Korrektor/in und andere.

Verschiedene höhere Fachprüfungen.

Ausbildung als Techniker/in HF in verschiedenen Schwerpunkten.

Studium an einer Fachhochschule, z.B. als Medieningenieur/in BSc FH, Richtung Media-Management, IT-Management oder Wirtschaftsinformatiker/in BSc FH.

Weitere Informationen

  • ZLI Zürcher Lehrbetriebsverband ICT
  • Amt für Berufsbildung des Wohnkantons bzw. des Firmenstandortes
  • Lokale Berufsinformationszentren

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