Die erfolgreiche Lehrabschlussprüfung (LAP) als Abschluss der Berufslehre
Prüfungswesen
Die Lehrabschlussprüfung im Beruf Informatik beginnt am ersten Tag der Lehre. Die Lerninhalte werden fortlaufend geprüft und mit einem Kompetenznachweis abgeschlossen. So füllt sich der Lernende über die vier Jahre ein Portfolio an, welche seine Berufsfähigkeit nachweist.
Inhalt der Lehrabschlussprüfung
Die Lehrabschlussprüfung besteht aus vier Teilen. Jeder Teil muss für sich genügend, also mit der Note 4.0, abgeschlossen sein.
- Grundlagenbezogene Module
- Schwerpunktbezogene Module
- Allgemeinbildung oder BMS-Abschluss
- IPA (Individuelle Praxisarbeit) im Betrieb
Ist einer der vier Teile ungenügend wird das Fähigkeitszeugnis nicht erteilt.
Organisation und Durchführung
Für die Organisation und Durchführung der Prüfungen ist die Prüfungskommission, PK19, zuständig. Alle wichtigen Informationen rund um das Prüfungswesen befinden sich auf der Homepage der PK19.
Weiteres
Lehrzeugnis
Jeder Lernende hat nach Abschluss der Lehrzeit Anspruch auf ein Arbeitszeugnis. Darin werden die Qualifikationen als Mitarbeiter gewürdigt. Folgender Aufbau ist üblich:
- Personifizierung und Dauer des Arbeitsverhältnisses
- Schilderung der Funktion und Aufgabe
- Weiterbildung
- Qualifikation der Arbeitsleistung
- Qualifikation der Person
- Grund des Weggangs und Schlusssatz
Übertrittsaläre nach der Informatikgrundbildung (Lehre, IMS)
Für sehr gute Abgänger mit sehr anspruchsvollem neuem Job kann von diesen nach oben abgewichen werden. Dennoch sollte ein Einstiegssalär von CHF 60'000.– das absolute Maximum darstellen.
Monatssalär (bei 12 Auszahlungen): CHF 4'200.-- bis 5'000.--
Jahressalär (bei 12 Auszahlungen): CHF 50'400.-- bis 60'000.--
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