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01. August 2010

Die Berufsfachschule und Berufsmaturität (BMS)

Aufgaben der Berufsfachschule

Die Berufsfachschule unterrichtet berufskundliche Fächer, Allgemeinbildung und Sport. Sie bietet dadurch die Grundlage für die zur Berufsausübung nötigen theoretischen Kenntnisse. Dabei fördert sie auch die Entfaltung der Persönlichkeit der lernenden Person. Die Inhalte des Unterrichts werden durch die praktische Anwendung im Lehrbetrieb vertieft und gefestigt.

Der Besuch der Berufsfachschule ist während der ganzen Lehrzeit obligatorisch. Die Schulzeit zählt als Arbeitszeit und ist vom Lehrbetrieb ohne Lohnabzug zu gewähren.

Berufsfachschulen

Im Kanton Zürich bilden vier Berufsfachschulen Lernende aus:

  • BBW Berufsbildungsschule Winterthur
  • BZU Berufsbildungszentrum Uster
  • BZZ Berufsbildungszentrum Zürichsee
  • TBZ Technische Berufsschule Zürich

Berufsmaturität (BMS)

Die Berufsmaturitätsschule (BMS) wird während der Lehrzeit über vier Jahre anstelle des allgemeinbildenden Unterrichts an der Berufsfachschule absolviert. Für die Attestausbildung ist keine BMS vorgesehen. In der BMS wird in verschiedenen Fächern wie Deutsch, Französisch, Englisch, Mathematik, Chemie, Physik oder Betriebswirtschaft die Maturiät erlangt. Mit dem BMS Abschluss ist ein prüfungsfreier Zugang zu den Fachhochschulen möglich.

Die BMS findet an einem der beiden Berufsfachschultagen statt. In der Regel wird die technische Berufsmaturität erlangt, es ist aber auch die kaufmännische oder eine andere Richtung möglich.

Zeugnisse

Das Berufsschulzeugnis beinhaltet alle obligatorischen Noten, welche für die Erlangung des Fähigkeitszeugnisses (EFZ) oder Berufsattests (EBA) von Belang sind. Die jeweilige Berufsfachschule hat die Aufgabe alle Noten (Module, Allgemeinbildung, ÜK) nachzuführen und im Semesterzeugnis auszuweisen.

Weitere Informationen

Aktuelle Informationen zum Schulbetrieb der einzelnen Schulen befinden sich auf den jeweiligen Homepages der Berufsfachschulen: Stundenpläne, Ausbildungspläne, schulfreie Tage, usw.

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